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Fortbildungsveranstaltung informierte Ärzte über HBO als anerkannte Therapie-Option bei Hörstörungen
Über den Einsatz der hyperbaren Sauerstofftherapie HBO berichtete Dr. Hellmuth Sümmerer, am 9. Juni 2010 seinen Kollegen im Karlsruher Raum. Der leitende Arzt am Druckkammerzentrum Freiburg erläuterte das Wirkprinzip der HBO bei Hörstörungen. Es gibt derzeit keine Behandlungsform, die der HBO überlegen ist. Wichtig ist ein möglichst rascher Behandlungsbeginn und eine zügige Durchführung der einzelnen Behandlungsschritte. Wenn die Durchblutung fördernden Medikamente oder das entzündungshemmende Cortison zu keiner ausreichenden Verbesserung akuter Hörstörungen führen, ist die HBO eine erwägenswerte zusätzliche Therapie-Option mit einem völlig anderen Wirkungsansatz: eine nachweisliche um das 4-fache erhöhte Sauerstoffversorgung des Innenohrs.
Dr. Sümmerer wies darauf hin, dass auch in dem neu erschienenen HNO-medizinischen Lehrbuch aus der Serie „European Manual of Medicine“ bei Springer erschienenen „Otorhinolaryngology, Head an Neck Surgery“ der UEMS (Union Européenne de Médicins Spécialistes) die Wirksamkeit der HBO durch internationale HNO-Fachkreise bestätigt wird. Als „obsolet“ stufen diese Experten dagegen die Behandlung mit normobarem, also nicht unter Überdruck eingeatmeten, Sauerstoff ein.
Weitere Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte in Freiburg und Karlsruhe ...
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 17. Juni 2010
HBO Freiburg auf dem Wundkongress Bremen: Sauerstoff kommt endlich ins Gespräch

Um die Versorgung von Menschen mit Wunden müsste in Deutschland eigentlich alles bestens bestellt sein. Dass es dennoch viel Informationsbedarf insbesondere bei der Anwendung von hyperbarem Sauerstoff zu Heilung von Problemwunden gibt, zeigte der diesjährige Wundkongress in Bremen, der vom 5. bis 6. Mai stattfand. Fast 3400 Teilnehmern informierten sich bei 87 Ausstellern, darunter auch das Druckkammerzentrum Freiburg mit HBO2-Tagesklinik. Es präsentierten sich eine Fülle von sich ergänzenden, aber auch im Wettbewerb stehenden Methoden und Verfahren.
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 25. Mai 2010
Internationale HNO-Experten sehen HBO als Therapieoption bei Hörstörungen
Für akute Innenohrerkrankungen wie ein einseitiger Hörverlust oder Ohrgeräusche gibt es keine hundertprozentig wirksame Therapie, eine Kombination der verschiedenen Therapiemöglichkeiten führt oft zum besten Erfolg. Möglichst rasch sollten Infusionen, eventuell durch Cortison verstärkt, angewendet werden. Wenn dann noch keine zufrieden stellende Verbesserung eingetreten ist, steht mit der hyperbaren Sauerstofftherapie, HBO, eine den Infusionen mindestens ebenbürtige, zusätzliche Behandlungsmöglichkeit zur Verfügung. Die Wirksamkeit der HBO ist mittlerweile auch in internationalen HNO-Fachkreisen dokumentiert, wie unlängst in dem 2010 bei Springer erschienenen „European Manual of Medicine Otorhinolaryngology, Head and Neck Surgery“ der UEMS (Union Européenne de Médicins Spécialistes), das zum Ziel hat, das HNO-Fachgebiet und seine interdisziplinären Anteile innerhalb der EU zu harmonisieren. Als „obsolet“ stufen diese Experten dagegen die Behandlung mit normobarem, also nicht unter Überduck eingeatmetem Sauerstoff ein.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 03. März 2010
Diabetisches Fuß-Syndrom: HBO nun stationär anwendbar
Gesundheitsministerium (BGM) gibt grünes Licht für Zusatzbehandlung mit Hyperbarem Sauerstoff
Der „Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA)“ hat im März 2008 nach langen Beratungen in einem extrem anforderungsreichen Entscheidungsprozess die HBO für die stationäre Versorgung des DFS anerkannt. Der Beschluss wurde im Oktober vom BGM veröffentlicht.
Somit können auch Kassenpatienten in den Genuss einer in den USA schon längst anerkannten Zusatztherapie kommen, die chronischen und schlecht heilenden Wunden in schweren Fällen neue Heilungschancen eröffnet. Die Entscheidung ist auch für ambulante Privatpatienten und Selbstzahler positiv. Eine ambulante Behandlung des DFS für gesetzlich versicherte Patienten erfordert weiterhin eine Einzelfallentscheidung der Krankenkasse.
„Mit diesem Beschluss wird einmal mehr die Wirksamkeit der HBO bei der Regeneration von Geweben bestätig“, freut sich Dr. Hellmuth Sümmerer, leitender Arzt am Druckkammerzentrum Freiburg, über die Entscheidung des GBA, die unter anderem folgendermaßen begründet wird: „Die sonst unausweichlichen ausgedehnteren Amputationen können auf ca. 24 Prozent gesenkt werden.“ Nach der offiziellen Bestätigung der wissenschaftlichen Grundlagen müsse jetzt allerdings die nun rechtsgültige Anerkennung der HBO als Erfolg versprechende Zusatztherapie zur Vermeidung von Amputationen auch bald auf den ambulanten Bereich übertragen werden.
Downloads:
„Beschluss des GBA zum DFS“ ![]()
ZDF-Frontal-Bericht, 06.03.2007: „Sauerstoff kann Amputationen verhindern“
(Je nach DSL-Verbindung kan der Download einige Minuten dauern. Das Video startet automatisch.)
Zuletzt aktualisiert am Freitag, 18. Juni 2010
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