Nehmen Sie Kontakt
zu uns auf!

Tel. +49 (0)761 38 20 18

 

Wir sind für Sie da:
Mo-Fr: 8:00-16:00 Uhr
Sa: 8:00-12:00 Uhr


Außerhalb dieser Zeiten -  Notfall-Hotline:

 +49 (0) 170/20 26 111

Wir möchten Sie bitten, diese Nummer nur in dringenden Notfällen anzurufen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

 

info@hbo-freiburg.de
Ihre persönliche Anfrage an einen Facharzt stellen Sie hier >

 

Unser Service für Ärzte:

 

Abonnieren Sie unsere eNews "HBO Freiburg aktuell"

Die Ärzte-Listen mit Tauchmedizinern und Ärzten mit Erfahrung in der Überdruckmedizin: der schnelle Weg zur Präsentation therapeut- ischer Schwerpunkte.
> Liste HBO-Ärzte
> Liste Tauchmediziner

Melden Sie hier Ihren Eintrag an

Umfrage: Arbeitsmedizin im Ehrenamt

DruckenE-Mail

Bremen (rd.de) – Regelmäßige arbeitsmedizinische Untersuchungen sollten für das hauptamtliche Rettungsfachpersonal heute selbstverständlich sein. In manchen Bundesländern regelt das jeweilige Landesrettungsdienstgesetz derartige Untersuchungen. Nicht immer aber werden diese Vorsorgemaßnahmen auch für das Ehrenamt angeboten bzw. durchgeführt. Eine Umfrage unter ehrenamtlichen Rettungsdienst-Mitarbeitern versucht, den aktuellen Stand zu durchleuchten.

 

G 26? G 31? Nie gehört? Es handelt sich um gesetzlich vorgeschriebene Vorsorgeuntersuchungen, die von Einsatzkräften je nach Aufgabengebiet regelmäßig durchlaufen und bestanden werden müssen. Wer zum Beispiel mit einem Atemschutzgerät im Einsatz unterwegs ist oder als Rettungstaucher eingesetzt wird, sollte – auch als Ehrenamtlicher – diese arbeitsmedizinischen Untersuchungen kennen. Seh- und Hörtest, körperliche Fitness sowie Überprüfung der Lungenfunktion muss theoretisch jeder ehrenamtliche Retter in bestimmten Abständen überprüfen lassen.

 

Dass dies nicht immer der Fall ist, musste Sebastian Boeken im Rahmen seiner mehrjährigen Recherchen feststellen. Boeken ist selbst seit über 15 Jahren ehrenamtlich im Rettungsdienst tätig und engagiert sich dort schwerpunktmäßig in der Wasserrettung. Nach seiner Tätigkeit an der Überdruckkammer Bremen arbeitete er bei der Medical Helpline Worldwide im Fachbereich Tauchmedizin als Seminarwart.

 

„Viele Helfer haben zwar das Zertifikat G26/G31, jedoch mit zweifelhafter Durchführung und Aussagekraft“, stellte Boeken fest. Da Hilfsorganisationen gemäß SGB VII als Unternehmen zu bewerten seien, müssten sie nach seinem Verständnis auch ihren ehrenamtlichen Mitarbeitern entsprechende arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen anbieten. Doch stattdessen seien „Unwissenheit und wirtschaftliches Denken keine Seltenheit“.

 

Sebastian Boeken will seine Beobachtungen nun empirisch überprüfen. Mit Hilfe einer Online-Umfrage ruft er ehrenamtliche Rettungsfachkräfte auf, ihre Erfahrungen mitzuteilen und den kurzen Fragebogen auszufüllen. Die Teilnahme erfolgt anonym. Geplant ist, die Ergebnisse anschließend in einem Fachartikel zu veröffentlichen.

Video
Wie hilft die HBO bei Tinnitus und Hörsturz?

Neues Youtube Video

HBO Broschüre downloaden... HBO Broschüre (PDF)