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Wenn Wunden nicht heilen - Bericht zum Informationsabend für Betroffene und Angehörige

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Was ist zu tun, wenn Wunden nicht heilen? Welche therapeutischen Möglichkeiten gibt es? Offene Wunden schmerzen, rauben dem Körper Energie und verschlechtern die Lebensqualität. Das gute Wetter hielt Angehörige und Betroffene nicht davon ab, am 5. Juli 2010 den Vortrag von Dr. med. Hellmuth Sümmerer, leitender Arzt am Druckkammerzentrum Freiburg zu besuchen.

Chronische Wunden: Für kranke Angehörige nach einer Lösung suchen

Für Angehörige ist es oft unerträglich, das Leiden eines lieben Menschen, beispielsweise der eigenen Mutter, mit ansehen zu müssen. Die Erfahrung, dessen Leiden nicht ändern zu können, kommt hinzu. Andererseits muss der Patient selbst noch genügend Willen aufbringen, seine Situation ändern zu wollen, und beispielsweise eine tägliche Anreise oder die außerdem mögliche Lösung der Betreuung in einer Tagesklinik in Betracht zu ziehen.

 

Wunden mit venöser Ursache sind schwierig zu therapieren

Wenig Hoffnung konnte der Arzt Patienten machen, die an stauungsbedingten Ulcerationen leiden, z.B. als Folge einer Varicosis oder einer Herzinsuffizienz. Die positive Wirkung des in der Druckkammer eingeatmeten, hyperbaren Sauerstoffs ist vor allem bei arteriell bedingten chronischen Wunden in vielen Studien nachgewiesen.

 

HBO beim diabetischen Fußsyndrom doppelt erfolgreich

Dies gilt vor allem bei  nicht heilenden Wunden infolge von Diabetes. Hier leistet die hyperbare Sauerstofftherapie nicht nur bei der Wundheilung gute bis sehr gute Dienste, sondern wirkt auch der Verkalkung (Calciphylaxie) entgegen. Bei dialysepflichtigen Patienten kann es erforderlich sein, entweder die HBO-Behandlungen oder die Dialysen zeitlich an die zusätzliche Therapie anzupassen.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 07. Juli 2010

 

Hörstörungen: Patienten wünschen umfassende ärztliche Information zu Behandlungsmöglichkeiten

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Immer mehr Patienten kommen aus dem Raum Karlsruhe zur HBO nach Freiburg. Grund genug für das Druckkammerzentrum Freiburg erstmals in der Fächerstadt einen Informationsabend zu veranstalten. Vor über 50 Gästen sprach Dr. Hellmuth Sümmerer, leitender Arzt am Druckkammerzentrum, „Über die ärztliche Behandlung von Hörstörungen" .

 

Rasche Behandlung bei Hörstörungen eröffnet die besten Heilungschancen

Ausführlich erläuterte der Arzt die Krankheitsbilder sowie die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten: Meist werden bei Hörsturz, Tinnitus oder Schalltrauma zunächst die Durchblutung fördernde Medikamente, entweder als Tabletten oder als Infusionen und bei Bedarf zusätzlich Cortison gegeben. Mit der Behandlung sollte möglichst frühzeitig, etwa 1 – 2 Tagen nach dem Auftreten der Beschwerden, begonnen werden. Mit der hyperbaren Sauerstofftherapie (HBO) steht eine den beiden vorgenannten Behandlungsmöglichkeiten mindestens ebenbürtige Therapie zur Verfügung. Zudem kann die HBO ergänzend oder im Anschluss an Infusionen mit oder ohne Cortison eingesetzt werden, wenn bis dahin keine Verbesserung eintritt.

 

Hyperbare Sauerstofftherapie ist Infusionen mit und ohne Cortison ebenbürtig

In der anschließenden regen Diskussion kam zum Ausdruck, dass HNO-Ärzte bei Hörstörungen mitunter sehr unterschiedliche Auffassungen und Vorgehensweise haben. Betroffene Teilnehmer berichteten, dass auch die Ansicht vertreten werde, bei Ohrgeräuschen, einem Tinnitus also, könne man nichts machen, wenn die Beschwerden nicht von alleine weg gingen. Insbesondere Patientinnen und Patienten, deren Tinnitus oder Hörminderung bereits chronisch geworden ist, bedauerten, dass sie nicht frühzeitig auf die HBO aufmerksam gemacht wurden.

Das Fazit: Von Hörstörungen und Hörschäden Betroffene erwarten von den sie betreuenden Medizinern zunächst einmal einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten. Gerade in der aktuellen Situation, dass auch Infusionen bei Tinnitus nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden, wünschen sich Patienten dies als Entscheidungsgrundlage. Bei schon chronischen Hörstörungen sollte der psychosomatische Aspekt der Krankheit berücksichtigt werden und die Betroffenen über entsprechende Therapien aufgeklärt werden.

 

Weitere Termine zu Informationsveranstaltungen in Freiburg und Karlsruhe

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 16. Juni 2010

   

Ein paar Vuvuzelas zuviel ? Ein Sommermärchen 2010 mit Tinnitus und Schalltrauma?

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Ein Sommermärchen 2010 – Deutschland als Fußballweltmeister? Jedes gewonnene Spiel: ein den Posaunen von Jericho vergleichbares Spektakel. Irgendwann werden die begeisterten Fußballanhänger die Tröte dann auch noch virtuos beherrschen. Schlecht, wenn man den Schlachtgesängen zu lange zu nahe war und wenn der Krach im Ohr weitergeht.

Auch ein platzender Reifen, eine Explosion am Arbeitsplatz, die volle Musikdröhnung beim Konzert oder die Silvesterknallerei können zu Ohrgeräuschen, zu einem „Tinnitus“ führen und „voll“ ins Ohr gehen. Die Folge ist ein Knallschaden bzw. ein akutes Schalltrauma, das zu Hörstörungen und Ohrgeräuschen führen kann.

 

Erholt sich das Ohr nicht von alleine? Bei Schalltrauma schnell zum HNO-Arzt!

Oft erholen sich unsere geplagten Ohren von selbst. Sollten am Tag danach die Beschwerden allerdings immer noch bestehen, ist der Gang zum HNO-Arzt dringend zu empfehlen. Die Folgen eines Schalltraumas, wie Hörverlust, Geräusch-Überempfindlichkeit, Ohrgeräusche dürfen nicht bagatellisiert werden. Um einen dauerhaften Schaden bei Schalltrauma zu vermeiden, ist es sinnvoll, Medikamente und Infusionen mit der hyperbaren Sauerstofftherapie -  HBO - zu kombinieren. Im Druckkammerzentrum Freiburg können Patienten mit einem Schalltrauma auch eine  Infusionstherapie durchführen lassen. Handeln Sie bei einem Schalltrauma auf jeden Fall schnell!

Zuletzt aktualisiert am Montag, 14. Juni 2010

   

Was hat ein „Banker“ mit der hyperbaren Sauerstofftherapie - HBO - zu tun?

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Wie man von widersprüchlichen ärztlichen Ratschlägen am Bankschalter erfährt /  Eine vertane Chance für den Patienten mit Hörsturz

 

Freiburg, im April 2010 - Was hat ein „Banker“ mit der hyperbaren Sauerstofftherapie - HBO - zu tun? Sie haben es erraten: nichts.

 

Aber es hätte sein können, dass ein „Banker“ etwas mit der HBO zu tun bekommen hätte. Denn kürzlich erzählte mir ein Bankmitarbeiter am Schalter, dass er vor einem halben Jahr einen Hörsturz erlitten habe. Da er schon von der HBO gehört hatte, fragte er die HNO-Ärztin, ob diese Therapie jetzt für ihn in Frage käme. Was die Ärztin entschieden verneinte: „Das ist nichts für Sie.“


Leider wurden die Beschwerden auf die Behandlung hin nicht besser. Nach sechs Monaten sei er zu einer anderen HNO-Ärztin gegangen. Dor hieß es: „Schade, dass Sie nicht gleich gekommen sind, mit der HBO hätten Sie eine gute Chance auf Besserung gehabt.“ Der Mensch mir gegenüber wirkte niedergeschlagen über die vertane Behandlungsmöglichkeit.


Was sollte ich dazu sagen? Obwohl mich die Namen der beiden Kolleginnen interessiert hätte, fragte ich nicht weiter. Was hätte das dem Menschen mir gegenüber geholfen?


Deshalb meine Empfehlung: Die beste Zeit für eine Therapie bei Hörstörungen ist die akute Phase, möglichst rasch nach Beginn der Beschwerden bzw. der Erkrankung. Informieren Sie sich, vielleicht sogar bei mehreren Ärzten, oder kommen Sie direkt zu uns. Wir beraten Sie umfassend über Ihre aktuelle Chance, ohne dass für Sie daraus eine Verpflichtung entsteht.


Dr. med. Hellmuth Sümmerer, leitender Arzt am Druckkammerzentrum Freiburg

Zuletzt aktualisiert am Montag, 03. Mai 2010

   

HIV-Erkrankung: HBO steigert T-Lymphozyten

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Ein an der HIV-Immunschwäche erkrankter Tinnitus-Patient berichtete kürzlich, dass die T-Helferzellen nach 20 Behandlungen durch die HBO-Therapie deutlich vermehrt wurden. Weitere Informationen zu den Möglichkeiten der Hyperbaren Sauerstofftherapie bei einer HIV-Erkrankungen finden sich in dem (leider vergriffenen) Buch: "AIDS Under Pressure" - Hyperbaric Medicine in the Treatment of HIV Disease" von M. Reillo, das 1997 erschienen ist. (ISBN 978-0-88937-153-8)

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 18. März 2010

   

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