Nehmen Sie Kontakt zu unseren Ärzten auf!

Tel: +49 (0)761 38 20 18

Ihre persönliche Anfrage an einen Facharzt stellen Sie hier >

Den deutsch-französischen Tauchunfallfragebogen finden Sie hier >

Bei Hörstörungen ist die HBO eine Ergänzung, aber auch Alternative zu Infusionen

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Akute Innenohrerkrankungen wie ein einseitiger Hörverlust oder Tinnitus können jeden treffen. Oft gehen solche Beschwerden von alleine weg, darauf wetten sollte allerdings niemand. Geschieht dies innerhalb von zwei  Tagen nicht, ist ein möglichst rascher Besuch des Hals-Nasen-Ohren-Arztes erforderlich, um die Ursachen festzustellen. Da es keine hundertprozentig wirksame Therapie gibt, führt eine Kombination der verschiedenen Therapiemöglichkeiten zum besten Erfolg. Möglichst rasch sollten Infusionen, eventuell durch Cortison verstärkt, angewendet werden. Wenn dann noch keine zufrieden stellende Verbesserung eingetreten ist, steht mit der hyperbaren Sauerstofftherapie, HBO, eine den Infusionen mindestens ebenbürtige, zusätzliche Behandlungsmöglichkeit zur Verfügung. Falsch ist, nichts zu tun, weil keine der möglichen Therapie-Optionen absolut sicher in der Wirkung ist.
Internationale HNO-Experten sehen die HBO als Therapieoption. So ist die Wirksamkeit der HBO mittlerweile auch in internationalen HNO-Fachkreisen dokumentiert, wie unlängst in dem 2010 bei Springer erschienenen „European Manual of Medicine Otorhinolaryngology, Head and Neck Surgery“ der UEMS (Union Européenne de Médicins Spécialistes), das zum Ziel hat, das HNO-Fachgebiet und seine interdisziplinären Anteile innerhalb der EU zu harmonisieren. Als „obsolet“ stufen diese Experten dagegen die Behandlung mit normobarem, also nicht unter Überduck eingeatmetem Sauerstoff ein. 
Wer bleibende Hörstörungen vermeiden will, um auch seine Arbeitsfähigkeit zu erhalten und kommunikativ zu bleiben, sollte auch vor eventuell anfallenden Kosten einer Infusions- oder HBO-Therapie nicht zurückschrecken. Die Fachärzte der ambulanten Druckkammerzentren  prüfen die Hörstörungen sorgfältig. Bevor die Behandlung einsetzt, ist eine vorherige Anfrage bei den Kostenträgern Standard.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 03. März 2010

 

HIV-Erkrankung: HBO steigert T-Lymphozyten

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Ein an der HIV-Immunschwäche erkrankter Tinnitus-Patient berichtete kürzlich, dass die T-Helferzellen nach 20 Behandlungen durch die HBO-Therapie deutlich vermehrt wurden. Weitere Informationen zu den Möglichkeiten der HBO bei einer HIV-Erkrankungen finden sich in dem (leider vergriffenen) Buch: "AIDS Under Pressure" - Hyperbaric Medicine in the Treatment of HIV Disease" von M. Reillo, das 1997 erschienen ist. (ISBN 978-0-88937-153-8) 

 

Sauerstoff ist nicht gleich Sauerstoff

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

SauerstoffblasenÜberdruckmedizin: Heilung durch Sauerstoff in der Druckkammer

 

Ohne Sauerstoff ist menschliches und tierisches Überleben nicht möglich. Der Körper benötigt Sauerstoff, auch zur Regeneration. Zur Regeneration dann, wenn körpereigene Zellen geschädigt sind, beispielsweise durch einen Hörsturz mit und ohne Tinnitus, durch eine nicht heilende Wunde, durch ein Knochenmarködemsyndrom oder nach Bestrahlungen.

 

Wie erhält der Körper zusätzlichen Sauerstoff?

Sauerstoff gibt es in Flaschen. Mit einer Maske kann er ohne Probleme eingeatmet werden. Dies reicht bei Erkrankungen des Herzens oder der Lunge. Eine Regeneration von Gewebe und Kapillaren oder von Sinneszellen ist allerdings nicht zu erwarten. Dafür sorgt der Sauerstoff nur unter Überdruck, in einer Therapie-Druckkammer also.

 

Weiterlesen: Sauerstoff ist nicht gleich Sauerstoff

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 04. Februar 2010

   

Wenn Frauen tauchen

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Wenn Frau taucht, ist alles anders, oder zumindest fast: Frauen suchen eher die Entspannung, die schöne Unterwasserwelt, die leichten Bewegungsvorgänge als das reine Abenteuer oder die möglichst große Tiefe. Die Auswirkungen der Gasgesetze zeigen sich bei Frauen auch in etwas veränderter Form. Bei der Veranstaltung "Wenn Frauen tauchen" konnten TaucherInnen über das Tauchen diskutieren und Männer lernen, worauf sie bei ihrer tauchenden Partnerin achten sollten. Ganz aktuell konnte das Druckkammerzentrum zu Neuigkeiten bei der Kostenübernahme von stationären Tauchunfallbehandlungen informieren.

 

Weiterlesen: Wenn Frauen tauchen

Zuletzt aktualisiert am Montag, 08. März 2010

 

Neue Heilungschancen für Patienten mit Diabetischem Fußsyndrom (DFS)

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

In Deutschland werden circa siebzig Prozent aller Amputationen bei Diabetikern durchgeführt. Rund 28.000 Füße sind jährlich davon betroffen. Der Grund: Die mangelnde oder schlechte Sauerstoffversorgung in diesen Füßen lassen oft selbst kleinste Wunden nicht mehr heilen, der Fuß stirbt sozusagen ab. Im Oktober 2008 hat nun das Bundesgesundheitsministerium nach positiver Bewertung durch den gemeinsamen Bundesausschuss grünes Licht für die stationäre Behandlung des fortgeschrittenen Diabetischen Fuß-Syndroms durch die Hyperbare Sauerstoff-Therapie (HBO) gegeben.

 

Weiterlesen: Neue Heilungschancen für Patienten mit Diabetischem Fußsyndrom (DFS)

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 04. Februar 2010