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Den Frühling genießen: Kann der Osterhase auch Gesundheit bringen?

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Weshalb eigentlich nicht? Das herrliche Frühlingswetter gibt wieder Mut, an die Gesundheit zu glauben und auf Genesung zu hoffen. Für die meisten Krankheiten sind heute Therapien und Medikamente verfügbar. Die Hyperbare Sauerstofftherapie, kurz HBO, ragt dabei völlig aus dem Rahmen: einerseits wegen des Therapie-Prinzips, andererseits aber auch wegen der immensen Wirkungsbreite „von Kopf bis Fuß“.  Sie ist eine gute Hilfe für die Wiedergewinnung der Gesundheit, selbst wenn die standardmäßig angewandten Mittel und Verfahren nicht greifen.

 

Hörsturz, Tinnitus & Co.

Wenn bei akuten Hörstörungen wie Hörsturz mit und ohne Tinnitus, Schalltrauma oder neu aufgetretenen Ohrgeräuschen Medikamente nicht helfen, bietet die HBO eine mindestens ebenso gute Chance auf Besserung oder Heilung von Beschwerden wie Medikamente oder Infusionen. Nach 10 bis 20 Behandlungen können solche Hörstörungen verschwunden sein. Die Aussicht auf Erfolg ist umso besser, je eher mit der HBO-Therapie begonnen wird. Dr. Hellmuth Sümmerer, leitender Arzt im Druckkammerzentrum Freiburg: „Bevor man Gefahr läuft, ein Leben lang von Ohrgeräuschen geplagt zu werden, sollte man möglichst frühzeitig die HBO einsetzen.“

 

Knochennekrose – Knochenmarködemsyndrom – Morbus Ahlbäck

Bei Knochennekrose oder Knochenmarködemsyndrom an Fußwurzel, Knie, Hüfte oder Schulter gibt es bisher wenig wirksame Therapien. Sehr oft bleibt nur das Zuwarten, bis die Gelenkzerstörung so stark vorangeschritten ist, dass eine Operation unausweichlich ist. Hier ist die HBO-Therapie eine große Hilfe. Der Behandlungserfolg ist zudem durch MRT-Aufnahmen sehr gut vorhersehbar. Dr. Sümmerer: „Eine MRT-Aufnahme des betroffenen Areals gibt mir die Möglichkeit, die Chancen der HBO vor der Behandlung relativ zuverlässig zu beurteilen. Von Vorteil ist außerdem die rasche Schmerzreduktion unter der HBO-Therapie.“

 

Überall, wo Sauerstoff dem Körper zur Regeneration hilft, ist HBO richtig

Voraussetzung für die gute Wirkung des Sauerstoffs ist die Druckkammer. Sauerstoff, in der Therapie-Überdruckkammer eingeatmet, löst sich um ein Vielfaches im Körper. Das Überangebot motiviert den Körper zur Regeneration, auch bei Bestrahlungsspätfolgen, zum Beispiel bei einer Strahlenzystitis oder Strahlenproktitis. Die notwendige Therapiezahl schwankt dabei von 10 bis 30 Behandlungen, selten mehr, je nach Grunderkrankung. Bei der gefürchteten Retinopathia pigmentosa verlangsamt die Therapie den Erkrankungsfortschritt. Sie stellt einen Ausnahme bezüglich der Behandlungsdauer dar: „Wir lehnen uns hier an eine 10-Jahres-Studie an und empfehlen unseren Patienten eine Behandlung analog dieser Studie. Zu jeder Indikation beraten wir Patienten gerne ausführlich und sehr sorgfältig und erstellen auch einen Kostenvoranschlag zu Vorlage bei der Versicherung“, so Sümmerer.

 

Terminanfragen unter Telefon  0761/38 20 18 oder via Patientenformular.

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Wie hilft die HBO bei Tinnitus und Hörsturz?

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