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Was hat ein „Banker“ mit der hyperbaren Sauerstofftherapie - HBO - zu tun?
Wie man von widersprüchlichen ärztlichen Ratschlägen am Bankschalter erfährt / Eine vertane Chance für den Patienten mit Hörsturz
Freiburg, im April 2010 - Was hat ein „Banker“ mit der hyperbaren Sauerstofftherapie - HBO - zu tun? Sie haben es erraten: nichts.
Aber es hätte sein können, dass ein „Banker“ etwas mit der HBO zu tun bekommen hätte. Denn kürzlich erzählte mir ein Bankmitarbeiter am Schalter, dass er vor einem halben Jahr einen Hörsturz erlitten habe. Da er schon von der HBO gehört hatte, fragte er die HNO-Ärztin, ob diese Therapie jetzt für ihn in Frage käme. Was die Ärztin entschieden verneinte: „Das ist nichts für Sie.“
Leider wurden die Beschwerden auf die Behandlung hin nicht besser. Nach sechs Monaten sei er zu einer anderen HNO-Ärztin gegangen. Dor hieß es: „Schade, dass Sie nicht gleich gekommen sind, mit der HBO hätten Sie eine gute Chance auf Besserung gehabt.“ Der Mensch mir gegenüber wirkte niedergeschlagen über die vertane Behandlungsmöglichkeit.
Was sollte ich dazu sagen? Obwohl mich die Namen der beiden Kolleginnen interessiert hätte, fragte ich nicht weiter. Was hätte das dem Menschen mir gegenüber geholfen?
Deshalb meine Empfehlung: Die beste Zeit für eine Therapie bei Hörstörungen ist die akute Phase, möglichst rasch nach Beginn der Beschwerden bzw. der Erkrankung. Informieren Sie sich, vielleicht sogar bei mehreren Ärzten, oder kommen Sie direkt zu uns. Wir beraten Sie umfassend über Ihre aktuelle Chance, ohne dass für Sie daraus eine Verpflichtung entsteht.
Dr. med. Hellmuth Sümmerer, leitender Arzt am Druckkammerzentrum Freiburg
Zuletzt aktualisiert am Montag, 03. Mai 2010
HIV-Erkrankung: HBO steigert T-Lymphozyten
Ein an der HIV-Immunschwäche erkrankter Tinnitus-Patient berichtete kürzlich, dass die T-Helferzellen nach 20 Behandlungen durch die HBO-Therapie deutlich vermehrt wurden. Weitere Informationen zu den Möglichkeiten der Hyperbaren Sauerstofftherapie bei einer HIV-Erkrankungen finden sich in dem (leider vergriffenen) Buch: "AIDS Under Pressure" - Hyperbaric Medicine in the Treatment of HIV Disease" von M. Reillo, das 1997 erschienen ist. (ISBN 978-0-88937-153-8)
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 18. März 2010
Bei Hörstörungen wie Tinnitus und Hörsturz ist die HBO eine Ergänzung, aber auch Alternative zu Infusionen
Akute Innenohrerkrankungen wie ein einseitiger Hörverlust oder Tinnitus können jeden treffen. Oft gehen solche Beschwerden von alleine weg, darauf wetten sollte allerdings niemand. Geschieht dies innerhalb von zwei Tagen nicht, ist ein möglichst rascher Besuch des Hals-Nasen-Ohren-Arztes erforderlich, um die Ursachen festzustellen. Da es keine hundertprozentig wirksame Therapie gibt, führt eine Kombination der verschiedenen Therapiemöglichkeiten zum besten Erfolg. Möglichst rasch sollten Infusionen, eventuell durch Cortison verstärkt, angewendet werden. Wenn dann noch keine zufrieden stellende Verbesserung eingetreten ist, steht mit der hyperbaren Sauerstofftherapie, HBO, eine den Infusionen mindestens ebenbürtige, zusätzliche Behandlungsmöglichkeit zur Verfügung. Falsch ist, nichts zu tun, weil keine der möglichen Therapie-Optionen absolut sicher in der Wirkung ist.
Internationale HNO-Experten sehen die HBO als Therapieoption. So ist die Wirksamkeit der HBO mittlerweile auch in internationalen HNO-Fachkreisen dokumentiert, wie unlängst in dem 2010 bei Springer erschienenen „European Manual of Medicine Otorhinolaryngology, Head and Neck Surgery“ der UEMS (Union Européenne de Médicins Spécialistes), das zum Ziel hat, das HNO-Fachgebiet und seine interdisziplinären Anteile innerhalb der EU zu harmonisieren. Als „obsolet“ stufen diese Experten dagegen die Behandlung mit normobarem, also nicht unter Überduck eingeatmetem Sauerstoff ein.
Wer bleibende Hörstörungen vermeiden will, um auch seine Arbeitsfähigkeit zu erhalten und kommunikativ zu bleiben, sollte auch vor eventuell anfallenden Kosten einer Infusions- oder HBO-Therapie nicht zurückschrecken. Die Fachärzte der ambulanten Druckkammerzentren prüfen die Hörstörungen sorgfältig. Bevor die Behandlung einsetzt, ist eine vorherige Anfrage bei den Kostenträgern Standard.
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 21. März 2010
Sauerstoff ist nicht gleich Sauerstoff
Überdruckmedizin: Heilung durch Sauerstoff in der Druckkammer
Ohne Sauerstoff ist menschliches und tierisches Überleben nicht möglich. Der Körper benötigt Sauerstoff, auch zur Regeneration. Zur Regeneration dann, wenn körpereigene Zellen geschädigt sind, beispielsweise durch einen Hörsturz mit und ohne Tinnitus, durch eine nicht heilende Wunde, durch ein Knochenmarködemsyndrom oder nach Bestrahlungen.
Wie erhält der Körper zusätzlichen Sauerstoff?
Sauerstoff gibt es in Flaschen. Mit einer Maske kann er ohne Probleme eingeatmet werden. Dies reicht bei Erkrankungen des Herzens oder der Lunge. Eine Regeneration von Gewebe und Kapillaren oder von Sinneszellen ist allerdings nicht zu erwarten. Dafür sorgt der Sauerstoff nur unter Überdruck, in einer Therapie-Druckkammer also.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 04. Februar 2010
Wenn Frauen tauchen
Wenn Frau taucht, ist alles anders, oder zumindest fast: Frauen suchen eher die Entspannung, die schöne Unterwasserwelt, die leichten Bewegungsvorgänge als das reine Abenteuer oder die möglichst große Tiefe. Die Auswirkungen der Gasgesetze zeigen sich bei Frauen auch in etwas veränderter Form. Bei der Veranstaltung "Wenn Frauen tauchen" konnten TaucherInnen über das Tauchen diskutieren und Männer lernen, worauf sie bei ihrer tauchenden Partnerin achten sollten. Ganz aktuell konnte das Druckkammerzentrum zu Neuigkeiten bei der Kostenübernahme von stationären Tauchunfallbehandlungen informieren.
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Zuletzt aktualisiert am Montag, 08. März 2010
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