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Bestrahlungsspätfolgen
Wenn das Leiden trotz überstandener Krebstherapie weitergeht: Es gibt Hilfe bei späten Folgen nach einer Bestrahlung!
Neben Operation und Therapie mit Medikamenten wird bei Krebserkrankungen das Tumorgebiet oft auch bestrahlt. Trotz weiter entwickelter Bestrahlungstechnik trifft die Strahlentherapie regelmäßig auch noch gesundes Nachbargewebe. Gesunde Gewebezellen werden dadurch mitgeschädigt. Die Folge sind sogenannte Bestrahlungsspätfolgen: Ständige Rötungen, Schmerzen oder Spannungen im Bestrahlungsgebiet, nicht heilende Wunden oder chronisch blutende Blasen- oder Darmentzündungen beeinträchtigen die Lebensqualität. Solche Strahlenspätfolgen können noch nach Jahren auftreten.
Die HBO kann bei Bestrahlungsspätfolgen dem Gewebe helfen sich zu regenerieren
Das bedeutet aber keinesfalls, dass das Leben nicht mehr schön sein muss. Gerade jetzt lohnt es sich, etwas für seine Lebensqualität zu tun. Einschränkungen als Folgen der Krebstherapie müssen nach Möglichkeit überwunden werden. Bei Bestrahlungsspätfolgen kann die HBO eine wertvolle Hilfe sein. Durch die hyperbare Sauerstofftherapie (HBO) wird mehr Sauerstoff, der für die Wundheilung dringend benötigt wird, ins Gewebe transportiert. Es entsteht neues Bindegewebe. Blutkapillaren werden neu gebildet und regenerieren sich. Damit können selbst Strahlenspätfolgen wie chronische Wunden im Bestrahlungsbereich (Hautoberfläche oder im Körperinneren) abheilen. Die Wunde verschließt sich, Haut und andere betroffene Gewebe regenerieren.
Hyperbare Sauerstofftherapie bei Strahlenspätfolgen bedeutet Zusammenarbeit im Team
Unsere Ärzte bewerten die Chancen der HBO bei Bestrahlungsspätfolgen seriös und äußerst verantwortungsbewusst. Zusammen mit Ihrem Arzt erarbeit der HBO-Arzt ein auf Ihre Beschwerden abgestimmtes Behandlungsprogramm. Sei es die ambulante Versorgung mit hyperbarer Sauerstofftherapie oder eine umfassendere, interdisziplinäre Betreuung in der dem Druckkammerzentrum Freiburg angeschlossenen HBO2-Tagesklinik.
Regelmäßig führen unsere Ärzte kostenfreie und unverbindliche Informationsveranstaltungen zu Bestrahlungsspätfolgen und ihren Behandlungsmöglichkeiten mit HBO durch. Informieren Sie sich in unserem Bereich „Aktuelles“.
Im Überblick: HBO-Behandlung von Bestrahlungsspätfolgen
Bester Beginn: Wunden, Rötungen, Entzündungen mit einem Monat ohne Heilungstendenz
Ziel: Wundheilung, Abheilung von Fisteln und Rötungen
Erfolgsaussichten: 80 %
Behandlungsdauer: Sie sitzen oder liegen in der Behandlungskammer und atmen 3 x 30 Minuten medizinisch reinen Sauerstoff unter Überdruck. Eine tägliche Behandlung über etwa 3 Wochen bzw. 20 Behandlungen sind sinnvoll.
Vermeidung von Krankheitsfolgen: Verlust an Lebensqualität, andauernde Schmerzen und Entzündungen
Sie haben Fragen zur Therapie? Rufen Sie wegen eines kostenfreien Beratungstermins an, Tel. +49 (0)761 / 38 20 18.
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Lesenswerte und interessante Tipps zu Bestrahlungsspätfolgen finden Sie unter "i-health".
Zuletzt aktualisiert am Samstag, 30. Juli 2011
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