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Strahlenproktitis /Strahlenzystitis

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Spätfolgen bei der Behandlung von gynäkologischen oder urologischen Tumoren

Bei Bestrahlungen kann das umliegende Gewebe mit beeinflusst sein. Besonders strahlenempfindlich sind die kleinen Blutgefäße bei Prostata-Bestrahlungen sowie die Darmschleimheit und Blasenschleimhaut.

Diese nicht vermeidbaren Begleiterscheinungen führen gelegentlich zu gravierenden Beschwerden:

  • Blasenentzündung oder Strahlenzystitis mit Schmerzen beim Wasserlassen, häufigem Harndrang, Harnträufeln, Blutungen, Blasenfisteln und Blasenschrumpfung
  • Enddarmentzündung oder Strahlenproktitis mit Schmerzen beim Sitzen, Durchfall, Blutabgang, Fistelbildungen.


Die HBO hilft bei Harnblasenschäden und Enddarmschäden nach Bestrahlung

Diese Beschwerden beeinträchtigen die Lebensqualität. Oft führen sie zu Blutübertragungen (Transfusionen) und weiteren, schmerzhaften Eingriffen wie Blasenentfernung und dem Legen eines künstlichen Darmausgangs. Das muss nicht sein.
Die HBO - hyperbare Sauerstofftherapie oder auch Druckkammertherapie - ist in der Lage, durch Strahlung belastetes Gewebe zu regenerieren, auch im Innern des Körpers. Durch die HBO kommt mehr Sauerstoff ins Gewebe, das zudem besser durchblutet wird, weil die Gefäßneubildung angeregt wird. Damit können selbst chronische Wunden im Bestrahlungsbereich im Körperinnern heilen. Die HBO ist in der Lage, eine schleichende Verschlimmerung chronischer Spätfolgen zu verhindern. Dadurch ergibt sich eine völlig neue Lebensqualität.


Hyperbare Sauerstofftherapie: „Hand-in-Hand-Arbeiten" von Ärzten und Patient

Lassen Sie sich von unseren Ärzten sorgfältig beraten. Zusammen mit Ihrem Arzt (Hausarzt, Urologe, Chirurg, Gynäkologe, Strahlentherapeut) erarbeitet der HBO-Arzt ein auf Ihre Beschwerden abgestimmtes Behandlungsprogramm.

 

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